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Kastelbell und Galsaun - Umfahrung

Dekorative Grafik

Ausbau der Staatsstraße im Vinschgau

Bereits seit Jahrzehnten wurde über den notwendigen Ausbau der Vinschgauer Staatsstraße diskutiert und auch geplant. Die Ortschaften Kastelbell und Galsaun sind vom Durchzugsverkehr sehr geplagt. Durch die neue Umfahrung werden diese beiden Ortschaften vom Verkehr entlastet.
Die neue Umfahrungsstraße hat eine Gesamtlänge von rund 3,34 km. Sie beginnt im Westen kurz vor dem Schloss Kastelbell und mündet im Osten wieder in die bestehende Staatsstraße.
Die Westkreuzung besteht aus einer Ausfädelspur von Reschen kommend und einer Linksabbiegespur von Meran kommend. Der gesamte Tunnel führt über einen langgezogenen Rechtsbogen und endet beim Ostportal hinter Galsaun. Nach einer anschließenden Geraden wird die Anbindung an die bestehende Staatstraße durch einen Kreisverkehr realisiert.
Die Länge des neuen Tunnels beträgt ca. 2,5 km, es werden auch vier Fluchtstollen errichtet. Das gesamte Bauvorhaben hält sich optisch zurück. Durch diese Trassenführung beschränkt sich der Eingriff auf Landschaft und Kulturgrund auf ein Minimum.

Auftraggeber

Autonome Provinz Bozen, Amt für Straßenbau West 10.1

Projektbeteiligte

Abteilungsdirektor
Ing. Umberto Simone, Abteilung Tiefbau

Amtsdirektor
Ing. Johannes Strimmer, Amt für Straßenbau West

Verfahrensverantwortlicher
Ing. Augustin Hueber, Amt für Straßenbau West

Technische Unterstützung
Geom. Veronica Cavada, Amt für Straßenbau West

Planung, Bauleitung und Sicherheitskoordination
Ingenieurgemeinschaft Pfeifer Planung GmbH, Arch. Nadia Moroder, Arch. David Stuflesser, Ing. Christian Kitzler, Dr. Stefan Gasser, Geol. Hermann Nicolussi

Ausführende Unternehmen - Baulos Bauarbeiten
PAC Gmbh (Gruppenführer) -  Passeirerbau GmbH

Ausführende Unternehmen - Baulos technologische Anlagen
S.I.E.I. GmbH

Gesamtkosten

96,2 Mio. €

Bauzeit

Jänner 2019 bis Frühjahr 2026


Letzte Aktualisierung: 02/01/2026