St. Pankraz - Brücke Eschenlohe
Arbeiten zur Ertüchtigung und Erneuerung der Brücke der Landesstraße des Ultentals bei Schloss Eschenlohe
Im Zeitraum 1962-1965 wurde die Brücke Nr. 15 gebaut. Die Jahre haben an dem Bauwerk ihre Spuren hinterlassen und aufgrund des schlechten Erhaltungszustands war eine vollständige Sanierung und strukturelle Verstärkung des Bauwerks erforderlich.
Die Arbeiten umfassten:
- den Bau einer provisorischen Verkehrsumleitung
- den Abbruch der bestehenden Fahrbahnplatte mit ihren Querträgern und Auflagern
- die Verstärkung der bestehenden Fundamente und Widerlager der Brücke
- die Erneuerung des Bogens
- die Wiederherstellung der Fahrbahn als Cortenstahl-Verbundträger und Stahlbetonfahrbahnplatte.
Die provisorische Umleitung wurde im Wesentlichen auf der Trasse der alten Ultnerstraße errichtet. Diese war bis zum Bau der Brücke in den 1960er-Jahren in Betrieb.
Während der Bauzeit war der neue Bogen, der wieder in Stahlbeton und als Vollprofil ausgeführt worden ist, auf dem bestehenden Bogen abgestützt. Die Seitenansicht der Brücke mit dem Bogen sowie die Anzahl und die Abstände der dazwischen liegenden Stützen blieben größtenteils unverändert. Die neuen Bauteile sind insgesamt schlanker, gleichzeitig wurde die Tragfähigkeit den gestiegenen technischen Anforderungen und dem aktuellen Stand der Technik angepasst.
Die Freigabe der neu errichteten Brücke für den Verkehr ist Ende 2024 erfolgt.
Auftraggeber
Autonome Provinz Bozen, Amt für Straßenbau West 10.1
Projektanten
- Gesamtkoordinator
Ing. Umberto Simone - Amtsdirektor
Ing. Johannes Strimmer - Verfahrensverantwortlicher
Ing. Augustin Hueber - Planung, Bauleitung, Sicherheitskoordination
Bauingenieurbüro Valdemarin GmbH – Ing. Dieter Schölzhorn, Ingenieurteam Bergmeister GmbH, EUT Engineering GmbH, Plan Team GmbH
Baukosten
12,3 Mio. €
Bauzeit
14.03.2022 bis Herbst 2025
Letzte Aktualisierung: 14/10/2025